{"id":181,"date":"2014-05-19T21:00:47","date_gmt":"2014-05-19T19:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.buerger-fuer-kaltenweide.de\/blog\/2014\/05\/19\/der-bfk-fragt-die-bm-kandidaten-antworten\/"},"modified":"2014-05-19T21:00:47","modified_gmt":"2014-05-19T19:00:47","slug":"der-bfk-fragt-die-bm-kandidaten-antworten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buergerverein.online\/buerger-fuer-kaltenweide\/2014\/05\/19\/der-bfk-fragt-die-bm-kandidaten-antworten\/","title":{"rendered":"Der BfK fragt: die BM-Kandidaten antworten"},"content":{"rendered":"<p>Auf der B\u00fcrgermeister-Kandidatenvorstellung konnten leider nicht alle vorliegenden Fragen pers\u00f6nlich und direkt beantwortet werden. Jedoch haben alle Kandidaten die sieben offenen Fragen im Nachgang noch schriftlich beantwortet.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a name=\"Anfang\"><\/a>Auf der B\u00fcrgermeister-Kandidatenvorstellung konnten leider nicht alle vorliegenden Fragen pers\u00f6nlich und direkt beantwortet werden. Jedoch haben alle Kandidaten die sieben offenen Fragen im Nachgang noch schriftlich beantwortet.<\/p>\n<p>Klicken Sie auf die Frage und Sie gelangen automatisch zu den jeweiligen Antworten der Kandidaten.<\/p>\n<ul>\n<li><strong><strong><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Frage1\">Der lokale Nahw\u00e4rmeversorger &#8211; die Energieprojektgesellschaft Langenhagen (EPL-Energie) erh\u00f6ht viertelj\u00e4hrlich die Nahw\u00e4rmegeb\u00fchren. Was k\u00f6nnen Sie tun, damit die Preisgestaltung den B\u00fcrger verst\u00e4ndlicher und transparenter gemacht wird und den Kunden das Gef\u00fchl der willk\u00fcrlichen Preiserh\u00f6hung genommen wird?<\/a><\/strong><\/strong>&nbsp;<\/li>\n<li><strong><strong><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Frage2\">K\u00f6nnen Sie sich vorstellen, aufgrund einer gr\u00f6\u00dferen Nachfrage in Langenhagen sonntags einen offenen Flohmarkt zuzulassen?<\/a><\/strong><\/strong>&nbsp;<\/li>\n<li><strong><strong><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Frage3\">W\u00fcrden Sie sich f\u00fcr eine neue \/ zus\u00e4tzliche Bushaltestelle im \u00f6stlichen Weiherfeld zwischen der bestehenden Haltestelle &#8222;Wennebosteler Hof&#8220; und der Siedlung Twenge stark machen bzw. sich f\u00fcr eine positive Entscheidung bei den Entscheidungstr\u00e4gern einzusetzen um u.a. Schulkindern eine schnelleren und vorallem sichereren Schul-\/Heimweg zu erm\u00f6glichen.<\/a><\/strong><\/strong>&nbsp;<\/li>\n<li><strong><strong><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Frage4\">Selbst wenn man mehr Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Kinderbetreuung einstellen wolle, ist dieses zur Zeit aufgrund des Fachkr\u00e4ftemangels nicht ganz einfach. Wie k\u00f6nnte die Stadt als Arbeitgeber f\u00fcr Erzieherinnen und Erzieher attraktiver werden?<\/a><\/strong><\/strong>&nbsp;<\/li>\n<li><strong><strong><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Frage5\">Nicht nur in Kaltenweide mit seinen Seest\u00e4dten, sondern in ganz Langenhagen gibt es einen Portmangel bei der Versorgung mit DSL und (V)DSL. Inwieweit k\u00f6nnen Sie als B\u00fcrgermeister und die Stadtverwaltung einen Ausbau des Breitbandnetzes vorantreiben.<\/a><\/strong><\/strong>&nbsp;<\/li>\n<li><strong><strong><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Frage6\">Wie stellen Sie sich Langenhagen st\u00e4dtebaulich in 8 Jahren vor ? Stichworte: Wohnraum (Wohnqualit\u00e4t), Firmenansiedlung, Sanierung von Strassen, Rad- und Fu\u00dfwegen. Ist es geplant neue Baugebiete auszuweisen oder vorhandene zu erweitern? Besteht daf\u00fcr Bedarf und wenn ja &#8211; in welcher Form: verdichtete Bauweise (Mehrfamilienh\u00e4user) oder eher Einzel-, Doppel bzw. Reihenhausbebauung?<\/a><\/strong><\/strong>&nbsp;<\/li>\n<li><strong><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Frage7\">Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit von Verwaltung der Stadt Langenhagen, dem Rat der Stadt sowie den Ortsr\u00e4ten? Was l\u00e4uft aus Ihrer Sicht gut, was ist in Zukunft verbesserungsf\u00e4hig, vorallem um Projekte und Vorhaben in Zukunft schneller umzusetzen?<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify\"><a name=\"Frage1\"><\/a><strong>Der lokale Nahw\u00e4rmeversorger &#8211; die Energieprojektgesellschaft Langenhagen (EPL-Energie) erh\u00f6ht viertelj\u00e4hrlich die Nahw\u00e4rmegeb\u00fchren. Was k\u00f6nnen Sie tun, damit die Preisgestaltung den B\u00fcrger verst\u00e4ndlicher und transparenter gemacht wird und den Kunden das Gef\u00fchl der willk\u00fcrlichen Preiserh\u00f6hung genommen wird?<\/strong><span style=\"text-decoration: underline\">Fiedhelm Fischer (SPD):<\/span>\n<p><em>Die EPL hat allen Kunden die allgemeinen Gesch\u00e4fts- und Versorgungsbedingungen ausgeh\u00e4ndigt, in denen auf das Preisanpassungsverfahren, welches rechtlich geregelt ist, hingewiesen wird. Die Quartals\u00e4nderungen (Erh\u00f6hung oder auch Senkung) erfolgen nach einem festgelegten Berechnungsschema auf der Basis von Daten des Bundesamtes f\u00fcr Statistik. Die viertelj\u00e4hrlichen Anpassungen wurden eingef\u00fchrt, um schneller auf Preis\u00e4nderungen am Energiemarkt reagieren zu k\u00f6nnen. In 2013 lag die Erh\u00f6hung unterhalb der Inflationsrate. Zugegebenerma\u00dfen ist es f\u00fcr Personen ohne Internetzugang etwas schwieriger, diese Daten zu \u00fcberpr\u00fcfen. Es gibt aber auch telefonische Ausk\u00fcnfte beim Statistischen Bundesamt. Wichtig ist, dass die Mitteilung \u00fcber Preis\u00e4nderungen die Kunden auch erreicht. Dazu muss, gesetzlich vorgeschrieben, eine \u00f6ffentliche Bekanntmachung erfolgen. Dies geschieht in der Nordhannoverschen Zeitung, dem Echo und in der HAZ. Dar\u00fcber hinaus gibt es die Informationen auf der Internetseite der EPL <a href=\"http:\/\/www.epl-energie.de\">www.epl-energie.de<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><span style=\"text-decoration: underline\">Mirko Heuer (CDU):<\/span><\/span><\/p>\n<p><em>Leider habe ich derzeit nur indirekt Einblick in die Gesch\u00e4fte der EPL durch Aufsichtsratsmitglieder meiner Fraktion, bzw. j\u00e4hrliche Berichte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung in einem Fachausschuss. Dabei sind f\u00fcr mich regelm\u00e4\u00dfig Fragen offen geblieben. Ich w\u00fcrde mich in der Rolle des Gesellschafters gern intensiver dieses Themas annehmen um die Forderung nach Transparenz und Vollst\u00e4ndigkeit zur erf\u00fcllen.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Dirk Musfeldt (B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen)<\/span><\/p>\n<p>Die Preiserh\u00f6hungen der EPL folgen einem komplexen statistischen Berechnungsverfahren. Ich werde darauf dringen, dass das Berechnungsverfahren auf der Webseite der EPL nachvollziehbar dargestellt wird. In Ans\u00e4tzen gab es das bereits in der Vergangenheit, aber nicht regelm\u00e4\u00dfig und nicht ausreichend transparent. Gleichzeitig werde ich die zugrunde liegende Basiskalkulation noch einmal \u00fcberpr\u00fcfen lassen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Stefan Dammann (FDP)<\/span><\/p>\n<p><em>Die EPL muss zuk\u00fcnftig Ihre Kostenstrukturen \u00c4nderungen offen darlegen. Zus\u00e4tzlich m\u00fcssen die Gesellschafter daf\u00fcr sorgen, dass die Bilanzen ver\u00f6ffentlicht werden.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Jens Mommsen (parteilos)<\/span><\/p>\n<p><em><em>Die EPL geh\u00f6rt zu 50% der Stadt Langenhagen und zu 50% Enercity. Von daher hat der B\u00fcrgermeister als Vertreter der Stadt bei vielen Entscheidungen ein Vetorecht. Von diesem Recht werde ich zuk\u00fcnftig Gebrauch machen, wenn die Interessen der Langenhagener B\u00fcrger nicht gewahrt werden. Konkret hei\u00dft das, dass hier deutlich mehr Kontrolle als bisher notwendig ist und dass ich Preiserh\u00f6hungen von unabh\u00e4ngigen Experten nachpr\u00fcfen lassen werde. Grunds\u00e4tzlich sehe ich die Monopolstellung der EPL bei der Energielieferung ebenfalls mit Sorge und m\u00f6chte Wettbewerb etablieren.<br \/>\n<\/em><\/em><br \/>\n<a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Anfang\">zur\u00fcck nach oben<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<\/li>\n<li style=\"text-align: left\"><a name=\"Frage2\"><\/a><strong>K\u00f6nnen Sie sich vorstellen, aufgrund einer gr\u00f6\u00dferen Nachfrage in Langenhagen sonntags einen offenen Flohmarkt zuzulassen?<\/strong><span style=\"text-decoration: underline\">Fiedhelm Fischer (SPD):<\/span>\n<p><em>Flohm\u00e4rkte an Sonntagen sind nach Nieders\u00e4chsischem Feiertagsgesetz zu beurteilen. Sofern es sich um Veranstaltungen von Vereinen und Verb\u00e4nden oder in kleinem Umfang von nicht kommerziellen Privatpersonen handelt, sind solche Veranstaltungen als seltenes Ereignis (1-2 mal im Jahr) vorstellbar. Eine \u00fcberwiegend kommerzielle Veranstaltung wie samstags an der Pferderennbahn ist aus meiner Sicht am Sonntag nicht m\u00f6glich.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Mirko Heuer (CDU):<\/span><\/p>\n<p><em>Eine spontane Idee, deren Umsetzung &#8222;Geht,&#8230;wenn&#8220; man eine solche Veranstaltung zum Beispiel an die bereits bestehenden verkaufsoffenen Sonntage koppelt. Damit k\u00f6nnte eine Belebung des Marktplatzes und eine Akktraktivit\u00e4tssteigerung erreicht werden. \u00dcber andere L\u00f6sungen m\u00fcsste man auf der Grundlage eines konkreten Konzeptes nachdenken.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Dirk Musfeldt (B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen)<\/span><\/p>\n<p><em>Ja. Entscheidend sind der Ort und die sonstigen Rahmenbedingungen. Dabei denke ich an Zu- und Abfahrtsverkehr, Vertr\u00e4glichkeit f\u00fcr die Nachbarschaft, Verschmutzungen und \u00e4hnliche Probleme, an deren L\u00f6sung ich arbeiten m\u00f6chte, wenn die Nachfrage gegeben ist.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Stefan Dammann (FDP)<\/span><\/p>\n<p><em>Eine weiteren offene Flohmarkt sehe ich nicht, da der vorhandene auf der Neuen Bult ausreichend ist. Einen Flohmarkt am Sonntag sehe ich auch aus L\u00e4rmschutzgr\u00fcnden kritisch.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Jens Mommsen (parteilos)<\/span><\/p>\n<p><em>Warum nicht? Wenn die B\u00fcrger es w\u00fcnschen, sollten wir das gerne mal ausprobieren. Eine derartige Veranstaltung k\u00f6nnte das Ortsleben bereichern.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Anfang\">zur\u00fcck nach oben<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<\/li>\n<li style=\"text-align: justify\"><a name=\"Frage3\"><\/a><strong><strong>W\u00fcrden Sie sich f\u00fcr eine neue \/ zus\u00e4tzliche Bushaltestelle im \u00f6stlichen Weiherfeld zwischen der bestehenden Haltestelle &#8222;Wennebosteler Hof&#8220; und der Siedlung Twenge stark machen bzw. sich f\u00fcr eine positive Entscheidung bei den Entscheidungstr\u00e4gern einzusetzen um u.a. Schulkindern eine schnelleren und vorallem sichereren Schul-\/Heimweg zu erm\u00f6glichen.<\/strong><\/strong>&nbsp;\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Friedhelm Fischer (SPD):<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Ich werde mich bei der Region f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche Haltestelle in der N\u00e4he des Kreisverkehrsplatzes Altenhorster Stra\u00dfe\/ Hainh\u00e4user Weg einsetzen. Sollte die Region diesen Antrag bef\u00fcrworten, wird die Verwaltung die Kosten ermitteln und den Aussch\u00fcssen den Plan zur Herstellung der Haltestelle zur Entscheidung vorlegen. Der Bau der Haltestelle k\u00f6nnte aber fr\u00fchestens im kommenden Jahr erfolgen.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Mirko Heuer (CDU):<\/span><\/p>\n<p><em>Eine Bushaltestelle kurz vor der Einfahrt in den Kreisel halte ich nicht nur im Sinne der Schulkinder f\u00fcr sinnvoll. Eine vern\u00fcnftige Anbindung der Ortsteile durch den \u00d6PNV kann die Belastung durch privaten Autoverkehr dauerhaft reduzieren und entlastet somit Anwohner und Umwelt. Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Verhandlungen mit der GVH\/\u00dcstra oft langwierig sind, weil die Kostenfrage immer eine gro\u00dfe Rolle spielt. Langenhagen sollte in diesen Verhandlungen aber selbstbewusst auftreten, schlie\u00dflich geht es um die Interessen von bis zu 50.000 potentiellen Kunden der GVH\/\u00dcstra.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Dirk Musfeldt (B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen)<\/span><\/p>\n<p><em>Ja. Die neue Haltestelle an der Altenhorster Stra\u00dfe verbessert die Erschlie\u00dfung des nord\u00f6stlichen Weiherfelds. Im s\u00fcd\u00f6stlichen Weiherfeld besteht eine L\u00fccke, die durch eine weitere Haltestelle geschlossen werden kann und f\u00fcr die ich mich einsetzen werde.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Stefan Dammann (FDP)<\/span><\/p>\n<p><em>Ja! Hier bedarf es einer zeitnahen Abstimmung mit \u00d6PNV, da die Umsetzung mit dem Tr\u00e4ger abgestimmt sein muss.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Jens Mommsen (parteilos)<\/span><\/p>\n<p><em>Ganz sicher werde ich mich daf\u00fcr einsetzen! Eine optimale Verkehrsanbindung ist wichtig. Hierf\u00fcr gilt es auch die Abfahrtszeiten der Busse an den weiterf\u00fchrenden Schulen endlich mit dem Schulschluss besser zu synchronisieren, damit betroffene Kinder nicht bis zu einer Stunde warten m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Anfang\">zur\u00fcck nach oben<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify\"><a name=\"Frage4\"><\/a><strong>Selbst wenn man mehr Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Kinderbetreuung einstellen wolle, ist dieses zur Zeit aufgrund des Fachkr\u00e4ftemangels nicht ganz einfach. Wie k\u00f6nnte die Stadt als Arbeitgeber f\u00fcr Erzieherinnen und Erzieher attraktiver werden?<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline\"><span style=\"text-decoration: underline\">Friedhelm Fischer (SPD):<\/span><\/span>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir sind als Stadt Langenhagen auf unterschiedlichen Wegen dabei, die Attraktivit\u00e4t des Berufes Erzieher\/Erzieherin zu f\u00f6rdern. Neue p\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte werden bei der Stadt Langenhagen z.B. zu einer Begr\u00fc\u00dfungsvorstellung ins Rathaus eingeladen, um Wertsch\u00e4tzung zu erfahren und den B\u00fcrgermeister und andere MitarbeiterInnen kennen zu lernen. Wichtig ist vor allem eine Verbesserung der Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz Kita durch gute Personalausstattung, Personalentwicklung und Personalplanung. Auch w\u00e4re eine neue Gestaltungsform der Ausbildung, z.B. Praxis integrierte Ausbildung oder\/und die berufsbegleitende Ausbildung mit jeweils angemessener Verg\u00fctung denkbar. Auch eine Verringerung der Gruppenzahl von 25 auf 20 Kinder ist kein Tabu. Attraktivit\u00e4tssteigerung beginnt schon bei den PraktikantInnen. Dieses Thema wird zurzeit in einem speziellen Projekt \u201eLernort Praxis\u201c bearbeitet. Eine wesentliche Erkenntnis ist, dass die Kitas als Ausbildungsort anerkannt und die AnleiterInnen f\u00fcr ihre T\u00e4tigkeit besonders qualifiziert werden m\u00fcssen. Das kostet Zeit und Geld. Diese Investitionen sind aber sinnvoll und n\u00f6tig, damit weder die Anleitung noch die Betreuung am Kind darunter leidet. Diskutiert wird weiter eine besondere Begleitung f\u00fcr BerufseinsteigerInnen im 1. Jahr nach der Ausbildung, aber auch von Kr\u00e4ften, die nach einer Pause wieder in den Beruf zur\u00fcckkehren wollen. Und schlie\u00dflich gilt es, Qualifizierungs- und Aufstiegsm\u00f6glichkeiten zu schaffen, um Anreize zur Ergreifung des Berufs, zur kontinuierlichen Weiterbildung und zum Verbleib am Arbeitsplatz Kita zu schaffen.Mirko Heuer (CDU):<\/p>\n<p><em>Zentraler Punkt sind die Arbeitsbedingungen f\u00fcr Erzieherinnen und Erzieher. In den Einrichtungen m\u00fcssen die Bedingungen passen. Ein paar Beispiele: passende St\u00fchle, statt Nutzung von Kinderm\u00f6beln; ausreichende R\u00fcckzugs- und Besprechungsr\u00e4ume, funktionierende EDV. Auch die dritte Kraft in Krippen ist eine Entlastung f\u00fcr die vorhandenen Erzieherinnen und Erzieher &#8211; wenn hier das Land nicht finanziert, muss die<\/em> <em>Kommune einspringen, da wir als Arbeitgeber eine F\u00fcrsorgepflicht haben (hierzu muss aber der Rat der Stadt Langenhagen als &#8222;Geldgeber&#8220; \u00fcberzeugt werden&#8230;). Die Springerkr\u00e4fte m\u00f6chte ich fest den jeweiligen Einrichtungen zuordnen, damit sie zum Stammpersonal der Kita geh\u00f6ren und sich als Teil der Einrichtung f\u00fchlen. Auch die durchg\u00e4ngigen \u00d6ffnungszeiten, die ich in Langenhagener Einrichtungen ausweiten m\u00f6chte, f\u00fchren zu einer Flexibilisierung der Arbeitszeiten (Erzieherinnen \/ Erzieher m\u00fcssen nicht mehr in den Ferienzeiten Urlaub nehmen). Mit einer Fachschule f\u00fcr ErzieherInnen\/SozialassistentInnen, deren Gr\u00fcndung ich in Langenhagen unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann eine fr\u00fche Bindung (zum Beispiel durch Praktika) erfolgen. Nat\u00fcrlich handelt es sich dabei um keine kurzfristige L\u00f6sung. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen weitere Ma\u00dfnahmen gepr\u00fcft werden, wie zum Beispiel die Anwendung der Soziale-Brennpunkteregelung wie in Hannover zur H\u00f6hergruppierung, um Langenhagen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Dirk Musfeldt (B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen)<\/span><\/p>\n<p><em>Zu den Ma\u00dfnahmen, die ich nutzen m\u00f6chte, geh\u00f6rt ein h\u00f6heres Entgelt f\u00fcr Erzieherinnen und Erzieher, die Einf\u00fchrung einer Teilzeit-Ausbildung mit entsprechender Verg\u00fctung des Arbeitsanteils und besonders die Verbesserung des Personalschl\u00fcssels (dritte Krippenkraft). Wichtige Beitr\u00e4ge k\u00f6nnen auch flexible Arbeitszeitmodelle, erweiterte Verf\u00fcgungszeiten und Weiterbildungsangebote leisten. Befristete Vertr\u00e4ge m\u00f6chte ich ganz vermeiden.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Stefan Dammann (FDP)<\/span><\/p>\n<p><em>Die Errichtung von st\u00e4dtischen Wohnraum (Singlewohnungen) ist zwingend geboten, Bei vorhandenem Wohnraum muss, unter Einbeziehung der Wirtschaftsf\u00f6rderung, eine Zuschuss F\u00f6rderung f\u00fcr Umzug, ggf. administrativen Kosten und Mitzusch\u00fcssen agiert werden. Hier muss aktiv mit diesen Punkten geworben werden (Stadtmarketing).<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Jens Mommsen (parteilos)<\/span><\/p>\n<p><em>Zun\u00e4chst gibt es konkrete M\u00f6glichkeiten, die Geh\u00e4lter auf das Niveau von Hannover anzuheben, um der stetigen Abwanderung entgegen zu wirken. Diese Optionen m\u00fcssen nur genutzt werden. Leider gibt es hier interne Widerst\u00e4nde in der Verwaltung, die es zu \u00fcberwinden gilt. Weiterhin habe ich mehrfach angeregt, den Erzieherinnen und Erziehern z. B. durch Umzugshilfen oder Wohnkostenzusch\u00fcsse weitere Anreize zu geben nach Langenhagen zu kommen. Besonders attraktiv w\u00fcrde Langenhagen als Arbeitgeber, wenn wir uns endlich f\u00fcr die dritte Betreuungskraft in den Gruppen entscheiden k\u00f6nnten. Das w\u00fcrde nicht nur eine bessere Betreuung unserer Kinder erm\u00f6glichen, sondern es w\u00fcrde auch die Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen und Erzieher attraktiver machen. Damit die dritte Kraft finanzierbar wird, werde ich die Verwaltung umstrukturieren und effektiver machen.<\/em><span style=\"text-decoration: underline\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><span style=\"text-decoration: underline\"><span style=\"text-decoration: underline\"><br \/>\n<\/span><\/span><br \/>\n<a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Anfang\">zur\u00fcck nach oben<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify\"><a name=\"Frage5\"><\/a><strong>Nicht nur in Kaltenweide mit seinen Seest\u00e4dten, sondern in ganz Langenhagen gibt es einen Portmangel bei der Versorgung mit DSL und (V)DSL. Inwieweit k\u00f6nnen Sie als B\u00fcrgermeister und die Stadtverwaltung einen Ausbau des Breitbandnetzes vorantreiben.<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline\"><span style=\"text-decoration: underline\">Friedhelm Fischer (SPD):<\/span><\/span>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich werde mich weiterhin mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern f\u00fcr eine Verbesserung der Anschlussm\u00f6glichkeiten im Stadtgebiet einsetzen. Ein Arbeitskreis bei der Region Hannover hat unter st\u00e4dtischer Beteiligung die Arbeit aufgenommen, um herauszuarbeiten, welche konkreten Ma\u00dfnahmen f\u00fcr eine Verbesserung der Situation ergriffen werden k\u00f6nnen. Es gibt auch bisher schon regelm\u00e4\u00dfigen Kontakt zur Telekom, um diese zu einem flexibleren Handeln zu animieren.<span style=\"text-decoration: underline\"><br \/>\n<\/span>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><span style=\"text-decoration: underline\"><span style=\"text-decoration: underline\"><span style=\"text-decoration: underline\">Mirko Heuer (CDU):<\/span><\/span><\/span><\/span>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ich sehe eine ausreichende Breitbandversorgung als einen wichtigen Standortvorteil f\u00fcr Langenhagen (und nat\u00fcrlich als ein Muss f\u00fcr ein modernes Baugebiet). Hier muss die Wirtschaftsf\u00f6rderung aktiv an einer Unterst\u00fctzung des Ausbaus arbeiten &#8211; \u00fcber interkommunale Zusammenarbeit\/Beratung k\u00f6nnen hier Anregungen aus anderen Kommunen (z.B. Wedemark) aufgenommen werden, die der Stadt Langenhagen in letzter Zeit vorgemacht haben, wie es gehen kann.<\/em><span style=\"text-decoration: underline\">Dirk Musfeldt (B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen)<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Als B\u00fcrgermeister will ich zun\u00e4chst eine fl\u00e4chendeckende Bestandsaufnahme erreichen, die sich an realen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr neue Anschl\u00fcsse und nicht nur am besten bestehenden Anschluss orientiert. Auf dieser Grundlage will ich das Gespr\u00e4ch mit den Anbietern suchen. Die vielf\u00e4ltige Blockadehaltung der Telekom bereitet dabei allerdings erhebliche Probleme, hier hilft nur intensive Lobbyarbeit.<\/em><span style=\"text-decoration: underline\">Stefan Dammann (FDP)<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Da ja bereits erste Gespr\u00e4che mit Netzbetreibern gef\u00fchrt wurden, das Ergebnis aber nicht zufriedenstellend war, muss die Stadt Langenhagen ggf. mit den Netzbetreibern sprechen und eine Anreiz schaffen, dass die Installation eines Breitbandnetzes im Wohngebiet attraktiv wird. In der Wedemark hat man dies auch geschafft.<\/em><span style=\"text-decoration: underline\">Jens Mommsen (parteilos)<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Als B\u00fcrgermeister werde ich die Verantwortung f\u00fcr die Fehler der Vergangenheit \u00fcbernehmen, die zu diesem untragbaren Missstand gef\u00fchrt haben. Ich sehe es als verpflichtende Aufgabe der Stadt an, den Ausbau der DSL-Versorgung mit sehr hoher Priorit\u00e4t und notfalls mithilfe eigener Investitionen umgehend voranzutreiben. Immerhin hat die Stadt den B\u00fcrgern die Grundst\u00fccke verkauft und sie ist somit auch in der Pflicht, die Vers\u00e4umnisse bei der Planung unverz\u00fcglich zu beseitigen. <\/em>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Anfang\">zur\u00fcck nach oben<\/a>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify\"><a name=\"Frage6\"><\/a><strong>Wie stellen Sie sich Langenhagen st\u00e4dtebaulich in 8 Jahren vor ? Stichworte: Wohnraum (Wohnqualit\u00e4t), Firmenansiedlung, Sanierung von Strassen, Rad- und Fu\u00dfwegen. Ist es geplant neue Baugebiete auszuweisen oder vorhandene zu erweitern? Besteht daf\u00fcr Bedarf und wenn ja &#8211; in welcher Form: verdichtete Bauweise (Mehrfamilienh\u00e4user) oder eher Einzel-, Doppel bzw. Reihenhausbebauung?<\/strong><span style=\"text-decoration: underline\">Friedhelm Fischer (SPD):<\/span>\n<p>Gemeinsam mit dem Rat der Stadt Langenhagen habe ich ein Wohnraumf\u00f6rderprogramm geschaffen, um bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr Menschen mit unterem bis mittlerem Einkommensniveau in Langenhagen zu schaffen. Diese F\u00f6rderung kann sowohl von Privatpersonen als auch von Wohnungsbauunternehmen beantragt werden. F\u00fcr die Kernstadt ist eine behutsame Nachverdichtung mit Geschoss-wohnungsbau, wie z.B. das Bauvorhaben am Graneweg und die Bebauung am Rande des Eichenparks s\u00fcdlich der Elisabetharkaden, vorgesehen. Die weitere Erschlie\u00dfung von Wohnbaugebieten nach Ma\u00dfgabe des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts wird zudem weitere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Einfamilienhausbau besonders in Schulenburg und Engelbostel er\u00f6ffnen. Damit werden auch die vorhandenen Einzelhandelsstandorte f\u00fcr die Nahversorgung gest\u00e4rkt. Weiterhin ist es mir wichtig, die Wohnqualit\u00e4t in Langenhagen zu erhalten, in dem unsere Park- und Gr\u00fcnanlagen sowie die Freizeit- und Erholungsgebiete auch in den Ortschaften verbessert werden. Dazu z\u00e4hlt die Verbesserung der Wegebeziehungen am Silbersee und der Zugangsm\u00f6glichkeiten zum Stadtpark. Aber auch die Weiterentwicklung der Ausgleichsfl\u00e4chen in der Wietzeniederung und der Erhalt der Naherholungsqualit\u00e4ten sind wichtige Themen. Im Bereich der Stra\u00dfeninfrastruktur werde ich kontinuierlich, in Abstimmung mit den Leitungstr\u00e4gern (Stadtentw\u00e4sserung, Enercity, Telekom etc.), das Sanierungsprogramm fortf\u00fchren. Durch die amtliche Feststellung unserer Einwohnerzahl von \u00fcber 50.000 musste die Stadt die Ortsdurchfahrten \u00fcbernehmen. Wir mussten dadurch ca. 13 Kilometer zus\u00e4tzliche Stra\u00dfen in unsere Unterhaltung \u00fcbernehmen. Daf\u00fcr m\u00fcssen zuk\u00fcnftig zus\u00e4tzliche Haushaltsmittel f\u00fcr Sanierung und Unterhaltung im Haushalt bereitgestellt werden. Einen Ausgleich durch die bisherigen Stra\u00dfenbaulasttr\u00e4ger gibt es nicht. Diese Herausforderung muss also zus\u00e4tzlich aus st\u00e4dtischen Haushaltsmitteln bew\u00e4ltigt werden. Dazu kommt der zeitnahe Endausbau der Stra\u00dfen in unseren Neubaugebieten Weiherfeld und Dorfstra\u00dfe. Die weitere Entwicklung des Stra\u00dfen- Radwege- und Fu\u00dfwegenetzes werde ich an dem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) orientiert vorantreiben, z.B. Herrichtung der Karl-Kellner-Stra\u00dfe zu einer Radverkehrsstra\u00dfe. Aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept wird ersichtlich, dass die Stadt nur noch \u00fcber begrenzte Fl\u00e4chen f\u00fcr gewerbliche Nutzung verf\u00fcgen kann. Um so wichtiger wird zuk\u00fcnftig die Pflege im Bestand und die Umnutzung\/ Weiterentwicklung von \u201eAltstandorten\u201c gemeinsam mit den Eigent\u00fcmern sein.<\/p>\n<p><em><strong><br \/>\n<\/strong><\/em><span style=\"text-decoration: underline\">Mirko Heuer (CDU):<\/span><\/p>\n<p><em>Im ISEK sind die wichtigsten Ziele definiert. Bei der Umsetzung sind allerdings ver\u00e4nderte Rahmenbedingungen zu ber\u00fccksichtigen. F\u00fcr den Bereich der n\u00f6rdlchen Walsroder Strasse in der Kernstadt wird zur zeit die Aufnahme in ein st\u00e4dtebauliches Sanierungsprogramm gepr\u00fcft. Damit k\u00f6nnte eine Sanierung beispielsweise des Norta-Gel\u00e4ndes mit entsprechender F\u00f6rderung durch den Bund erfolgen. Langenhagen ist eine gr\u00fcne Stadt, die sich dadurch auszeichnet, dass man von fast jeder Stelle innerhalb weniger Minuten in einem Park oder der freien Natur ist. Diesen Charakterzug m\u00f6chte ich gerne erhalten. Das bedeutet, dass wir die Bebauung aus dem Bestand heraus entwickeln m\u00fcssen. Dabei kommt uns der Generationenwechsel in vielen gewachsenen Wohngebieten, z.B. Langenforth aber auch Kr\u00e4henwinkel, zugute. Hier sollten wir im Einvernehmen mit den Anwohnern \u00fcber die Erlaubnis weiterer Hinterbebauung nachdenken. Einzelne Fl\u00e4chen k\u00f6nnen noch neu beplant werden. Hier<\/em> <em>sollten wir auf den demographischen Wandel und die damit verbundenen Anforderungen eingehen und neue Konzepte f\u00fcr generationen\u00fcberfreifendes und generationenspezifisches Wohnen ber\u00fccksichtigen.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Dirk Musfeldt (B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen)<\/span><\/p>\n<p><em>Wir haben mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept eine umfangreiche Sammlung an Perspektiven f\u00fcr die Stadt gesammelt, auf die ich aufbauen m\u00f6chte. Dabei will ich den Wandel in der Bev\u00f6lkerungsstruktur bei einer im Wesentlichen gleichen Bev\u00f6lkerungszahl aktiv gestalten. F\u00fcr die Zukunft stehen nur noch vergleichsweise kleine Baugebiete zur Verf\u00fcgung, den gr\u00f6\u00dferen Teil der Potenziale sehe ich in der schrittweisen Modernisierung des Bestands. Einen Nachholbedarf sehe ich bei bezahlbarem Wohnraum, daher will ich hier zus\u00e4tzliche Angebote zu schaffen. Die Freir\u00e4ume und Gr\u00fcnanlagen der Stadt wie etwa den Stadtpark will ich aufwerten und st\u00e4rker herausstellen. Neue Gewerbeansiedlungen k\u00f6nnen nur noch ma\u00dfvoll entstehen, die Ansiedlung von Logistikbetrieben ist kritisch zu sehen. Die Unterhaltung von Verkehrswegen ist wie bei den Geb\u00e4uden in der Vergangenheit vernachl\u00e4ssigt worden. Hier m\u00f6chte ich durch ein systematisches Vorgehen in einer \u00fcberschaubaren Zeit den Sanierungsstau abbauen.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Stefan Dammann (FDP)<\/span><\/p>\n<p><em>Im Wohnungsmarkt sollte die Hinter Bebauung zugelassen werden. Die F\u00f6rderung von Mehrfamilienh\u00e4user\/Wohnungen sollte ma\u00dfgeblich gef\u00f6rdert werden. Einfamilienhausbau entwickelt sich von alleine. Die Verkehrswegesanierung und Erweiterungen m\u00fcssen nach Lastenheft abgearbeitet werden.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Jens Mommsen (parteilos)<\/span><\/p>\n<p><em>Eine kurze Antwort ist schwierig, denn ich habe hier weitreichende Pl\u00e4ne. Nur so viel: Das gesamte Stadtentwicklungskonzept ist zu \u00fcberplanen, denn es geht nicht darum diese Stadt komplett zuzubauen und im Verkehr ersticken zu lassen, sondern es gilt die Lebensqualit\u00e4t der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mindestens zu erhalten und nach M\u00f6glichkeit sogar zu verbessern. In welcher Form das geschehen soll, m\u00f6chte ich mit den vor Ort betroffenen B\u00fcrgern in &#8222;Expertenrunden&#8220; diskutieren, bevor die Vorschl\u00e4ge in die politische Beratung gehen. In den letzten Jahren wurden j\u00e4hrlich nur ca. \u20ac 700.000,- f\u00fcr die Instandhaltung\/den Ausbau unserer Stra\u00dfen-, Fu\u00df- und Radwege ausgegeben &#8211; mindestens \u20ac 3,5 Mio. h\u00e4tten es sein m\u00fcssen. Hier haben wir auf Kosten unserer Kinder versteckte Schulden gemacht und das werde ich \u00e4ndern. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Anfang\">zur\u00fcck nach oben<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<\/li>\n<li style=\"text-align: justify\"><a name=\"Frage7\"><\/a><strong><strong>Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit von Verwaltung der Stadt Langenhagen, dem Rat der Stadt sowie den Ortsr\u00e4ten? Was l\u00e4uft aus Ihrer Sicht gut, was ist in Zukunft verbesserungsf\u00e4hig, vorallem um Projekte und Vorhaben in Zukunft schneller umzusetzen?<\/strong><\/strong>&nbsp;\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Friedhelm Fischer (SPD):<\/span><em>Da ich lange Ortsratsmitglied war und schon seit 1996 im Rat bin, wei\u00df ich, dass es hier eine gute Tradition einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Rat und Ortsr\u00e4ten gegeben hat. Leider hat sich dieses Verh\u00e4ltnis in den letzten Jahren nicht zum Positiven entwickelt. Von Kollegen aus anderen St\u00e4dten wei\u00df ich, dass die Tendenz dort \u00e4hnlich ist, es handelt sich also nicht um ein spezielles Langenhagener Problem. Ich setze darauf, dass die konstruktiv denkenden Ratsmitglieder in den Fraktionen und Gruppen sich durchsetzen werden, damit wieder mehr im Interesse der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger gearbeitet werden kann. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn das Misstrauen gegen\u00fcber der Verwaltung abgebaut w\u00fcrde. Was ich dazu beitragen kann \u2013 durch transparente Information und fr\u00fchzeitige Beteiligung der Politik und der B\u00fcrger \u2013 will ich gerne tun. <\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Mirko Heuer (CDU):<\/span><\/p>\n<p><em>F\u00fcr eine produktive Zusammenarbeit ist vor allem gegenseitige Wertsch\u00e4tzung wichtig. Hier k\u00f6nnen wir noch alle an uns arbeiten. Die Ortsr\u00e4te haben durch das neue Kommunalverfassungsgesetz weitreichende Kompetenzen bekommen, bei deren Wahrnehmung die Verwaltung durch die Ortsratsbetreuer\/innen unterst\u00fctzend t\u00e4tig wird. Um Projekte z\u00fcgig umsetzen zu k\u00f6nnen, ohne einzelne Beteiligte auszuschlie\u00dfen oder zu benachteiligen, ist &#8222;Kommunikation&#8220; das Schl\u00fcsselwort. Hier k\u00f6nnen wir noch besser werden, in dem wir uns aktueller Technologien bedienen (Internet-Informationsportale, elektronische Workflows, elektronische Aktenf\u00fchrung, usw.)<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Dirk Musfeldt (B\u00fcndnis 90 \/ Die Gr\u00fcnen)<\/span><\/p>\n<p><em>Aktuell sind die st\u00e4dtischen Projekte h\u00e4ufig nur unklar formuliert und nicht mit umfassenden Zeit- und Kostenpl\u00e4nen hinterlegt. Als B\u00fcrgermeister m\u00f6chte ich Vorhaben und Ziele klarer herausarbeiten und dann strukturierter und konzentrierter bearbeiten. Als Mitglied sowohl des Stadtrats wie des Ortsrats Kaltenweide kenne ich beide Perspektiven. Die Informationen f\u00fcr die Ortsr\u00e4te und den Stadtrat sind h\u00e4ufig unklar, daraus ergeben sich Nachfragen und Verz\u00f6gerungen. Hier m\u00f6chte ich ansetzen und bessere Diskussionsgrundlagen liefern.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Stefan Dammann (FDP)<\/span><\/p>\n<p><em>Die Zusammenarbeit ist nicht gut, weil zu sehr parteipolitisch und nicht nach B\u00fcrgerbed\u00fcrfnis geplant und ausgef\u00fchrt wird. Die Einbindung der \u00d6ffentlichkeit also der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger muss nachhaltig verbessert werden.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\">Jens Mommsen (parteilos)<\/span><\/p>\n<p><em>Wenn die Ortsr\u00e4te weiter Bestand haben sollen, dann m\u00fcssen diese in ihrer Arbeitsweise dringend reformiert werden. Viel Hoffnung, dass das funktioniert, habe ich aufgrund meiner Ratserfahrung allerdings nicht. &#8222;Politisch motivierte Scharm\u00fctzel&#8220; in den Ortsr\u00e4ten bringen niemanden weiter. Ich setze da mehr auf die &#8222;Expertenrunden&#8220; der B\u00fcrger vor Ort, die wirklich betroffen sind. Grunds\u00e4tzlich m\u00fcssen alle Projekte viel schneller als bisher von der Verwaltung bearbeitet und umgesetzt werden. Damit das funktioniert, werde ich die Verwaltung grundlegend umstrukturieren. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sind keine Bittsteller, sondern sie bezahlen die Verwaltung und haben damit ein Anrecht auf eine schnelle und einwandfreie Leistung. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"\/buerger-fuer-kaltenweide\/#Anfang\">zur\u00fcck nach oben<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der B\u00fcrgermeister-Kandidatenvorstellung konnten leider nicht alle vorliegenden Fragen pers\u00f6nlich und direkt beantwortet werden. 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